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Malen und Formen
 




Autodidakt, ein anhaltendes Bedürfnis am bildnerischen Gestalten


Ein bei www.kunst.ag/hansjoachim.salchow geführtes Interview zum bildnerischen Gestalten möchte ich hier aufzeichnen:


1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?


Über das Sehen, Tasten, Anfassen und Ausprobieren. Maßgeblich eigentlich durch meine Lehrerin, Ruth Bahls, in Kunsterziehung in der Grundschule Göhren. Praxisnaher Unterricht mit den einfachsten Mitteln dort wo es ist. Am Strand mit Kohle Fischerboote zeichnen. Lehm und Ton in der Steilküste und was man mit diesem Material alles machen kann.


2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?


Form, Farbe, Licht, manchmal im Gespräch ein Stichwort, oft die Verzweigung beim Tun. Motive entstehen aus der Inspiration und der Neugierde etwas auszuprobieren, ein neues Material, eine andere Kombination, andere Formen.


3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?


Skizzen oft im Freien, meistens jedoch die Umsetzung im Atelier.


4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?


Im Grunde autodidaktisch, sicherlich darf man bei dieser Aussage nicht den Einfluß seiner Lehrer und Erzieher unterschätzen. Mein Vater war Stellmachermeister und hatte eine eigene Werkstatt. Oft zog es mich in seine Werkstatt um selbst etwas auszuprobieren. Es hat mich beeindruckt wie spielerisch er mit dem Holz umgegangen ist.


5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?


Bildidee und Vielfalt.


6. In drei Sätzen: Warum machen Sie Kunst?


Es ist mir ein Bedürfnis.

Es macht mir Freude, mit den Mitteln der Bild- und Formensprache etwas auszusagen.

Kreativ zu sein.


7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?


Graphische-, malerische- und bildhauerische Techniken. Es macht mir Freude eine  Idee ästhetisch zu Vergegenständlichen.


8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?


Manchmal fünf Minuten für ein kleines Aquarell, manchmal fünf Tage für ein Acryl- oder Ölbild und manchmal fünf Wochen für eine größere Plastik. Jedes Ding braucht so seine Zeit.


9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflußt haben?


Ja, einige. Ruth Bahls in der Grundschule im Sehen, Erkennen, Darstellen und Vereinfachen. Mein Vater, Walter Salchow, im Umgang mit Holz in seiner Werkstatt. Max Thor, mein Lehrausbilder, in Metall und Kunstguß. An der Uni Theorie über technische Gebilde und Materialverhalten. In Berlin Bildhauer Erwin Damerow und Ernst Löber, Kunstmaler Kurt Lade.


10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?


Wie lange möchten Sie sich noch mit Kunst beschäftigen?

So lange wie ich noch sehen und erkennen kann was ich da gerade mache und ob das noch so ungefähr übereinstimmt mit dem, was ich mir vorher persönlich vorgegeben habe.



INGENIEURBÜRO HANS-JOACHIM SALCHOW
Objekt- und Tragwerksplanung

Dipl.-Ing. Hans-Joachim Salchow
Beratender Ingenieur
bauvorlageberechtigt
Baukammer Berlin

Büro: Kastanienallee 5, 18586 Göhren/Rügen

Tel./Fax.: 038308 91074
Handy: 0172 3141407
eMail: ib.salchow@t-online.de




 







 
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